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Jeder zweite in Deutschland leidet an Parodontose |
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Jeder zweite in Deutschland leidet an Parodontose Zahnfleischentzündung (Parodontitis) kann Folgeerkrankungen im gesamten Körper auslösen
(Köln 2.10.2009): Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e. V. (DKGD) hat sich die ganzheitliche, wissenschaftlich fundierte Prävention von Erkrankungen zur Aufgabe gemacht. In Deutschland leiden 45 bis 65 Prozent der erwachsenen Deutschen an Parodontitis und tragen ein entsprechend höheres Risikopotenzial für weitere Erkrankungen, die ursächlich durch körperliche Entzündungszustände hervorgerufen werden. Zu diesen gehören insbesondere Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Atemwegserkrankungen und sogar Diabetes mellitus. Darüber hinaus wurden negative Einflüsse auf die Gesundheit während Schwangerschaften signifikant häufiger bei Parodontitispatientinnen festgestellt, wie die Chefärztin der Dentaprime Zahnklinik in Varna, Dr. med. dent. Regina Schindjalova, im Interview mit dem ersten Vorsitzenden des DKGD Sven-David Müller betont.
Parodontitis als Nachfolgeerkrankung der Parodontose Als Parodontose bezeichnet man den Zahnfleisch-Schwund rund um den Zahn bis zum Zahnbett. Bei der Parodontitis spricht man dagegen von einer bakteriellen Entzündung, wie die Endung -itis(Entzündung) schon erahnen lässt. Diese beginnt faktisch als Nachfolgeerkrankung der Parodontose mit dem Angriff von Bakterien auf Zähne und Zahnfleisch. Viele Menschen sagen fälschlicherweise Paradontose, obwohl nur der Begriff Parodontose mit o richtig ist.
Zunächst setzen sich Bakterien an den Oberflächen der Zähne fest, vermehren sich und greifen dann auf das Zahnfleisch über. Bei der folgenden Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis) schwillt dieses an und rötet sich. Wird auch das Zahnbett von der bakteriellen Entzündung betroffen, handelt es sich um eine Parodontitis. Das Zahnfleisch weicht weiter zurück und hinterlässt dabei Lücken vom Zahnfleisch zum Zahn. In diesen Zahnfleischtaschen und deren Vertiefungen bilden sich weitere Bakterienherde, die den gesamten Zahnhalteapparat bis zu den Zahnwurzeln und dem Kieferknochen regelrecht untergraben. In letzter Konsequenz führt dies zur Lockerung und zum Ausfall von Zähnen. Deutliche Symptome der Parodontitis sind das Bluten des Zahnfleisches schon bei leichter Berührung, zum Beispiel beim Zähneputzen, und seine stetige, sichtbare Rückbildung.
Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und allgemeiner Gesundheit Allgemeinmediziner und Zahnärzte sind sich darüber einig, die Parodontitis nicht als isolierte Erkrankung des Zahnfleisches zu definieren. Tatsächlich werden viele Allgemeinerkrankungen über Entzündungsherde im Körper ausgelöst. Über die durch Parodontitis entstandenen, von außen nicht sichtbaren Wunden zwischen dem Zahnfleisch und der Zahnwurzel können Bakterien aus der Mundhöhle in die Blutbahn gelangen und bestehende Entzündungsherde erreichen. Bakterien können so auch an weit entfernten Stellen im Körper autark Entzündungen auslösen. Die Ergebnisse zahlreicher medizinischer Forschungsprojekte bestätigen diese Wechselwirkungen zwischen der Mundgesundheit und der allgemeinen Gesundheit.
Behandlungsmöglichkeiten gegen Parodontitis Je früher die Parodontitis erkannt wird, desto größer sind die Behandlungserfolge. Da diese Erkrankung jedoch meist völlig ohne Zahnschmerzen und damit unbemerkt verläuft, ist die halbjährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt dringend zu empfehlen.
Ist die Parodontitis diagnostiziert, beginnt die Behandlung mit einer professionellen Zahnreinigung. Dabei entfernt der Zahnarzt mittels Ultraschall und weiteren Techniken alle harten und weichen Zahnbeläge. Der Patient wird außerdem darin geschult, wie er mit Zahnbürste, Zahnseide und Interdentalbürste richtig umgehen muss, um eine optimale Zahnhygiene zu erreichen. Anschließend reinigt und desinfiziert der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen, in denen sich die Bakterien eingenistet haben. Hierzu nimmt er eine sogenannte Kurettage vor, bei der mit speziellen Instrumenten die Taschen ausgeräumt werden. Die Knochen können sich nach dieser Behandlung wieder regenerieren.
Bei schwerer Parodontitis, also weitgehendem Knochenabbau und unästhetischen, freistehenden Zahnhälsen, füllt der Zahnarzt die betroffenen Regionen mit Knochenersatzmaterial auf und bedeckt die Knochentasche mit einer selbst auflösenden Membran. Freiliegende Zahnhälse bedeckt der Zahnarzt durch eine kosmetisch-operative Rekonstruktion des Zahnfleisches. Ziel ist, den Halteapparat des Zahns und das Zahnfleisch funktional und ästhetisch wiederherzustellen. Erst nach der Behandlung von Parodontitis kommen Zahnkronen oder ein Implantat zum Einsatz, sofern das erforderlich ist.
5 Tipps zur Vorbeugung gegen Parodontitis Das körpereigene Immunsystem ist auch für die Abwehr der Bakterienangriffe im Mundraum verantwortlich. Folgende wirkungsvolle Maßnahmen empfiehlt die Expertin von der Dentaprime Zahnklinik, um der Parodontitis vorzubeugen:
1. Putzen Sie sich mindestens zweimal täglich die Zähne unbedingt einmal vor dem Schlafengehen. Während des Schlafes sondern die Speicheldrüsen nur wenig Speichel ab, weshalb sich dessen leicht desinfizierende Wirkung nicht optimal entfalten kann. Essen Sie nach dem Zähneputzen und vor dem Schlafengehen nichts mehr.
2. Verwenden Sie täglich Zahnseide und bei größeren Zahnzwischenräumen eine Interdentalzahnbürste. Den korrekten Umgang mit dieser Spezial-Zahnbürste und der Zahnseide zeigt Ihnen eine ausgebildete Dentalhygienikerin bei Ihrem Zahnarzt, zum Beispiel bei der professionellen Zahnreinigung.
3. Verwenden Sie morgens und abends eine Mundspülung mit nachgewiesener Wirkung. Zwar kann und soll eine Mundspülung die Zahnbürste nicht ersetzen, sie hilft jedoch, die Keimbelastung im Mund effektiv niedrig zu halten.
4. Benutzen Sie unbedingt einen Zungenreiniger. Bis zu 60 Prozent der Keime in der Mundhöhle sitzen auf der Zunge.
5. Die halbjährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt ist dringend zu empfehlen. Lassen Sie dabei immer auch eine professionelle Zahnreinigung durchführen.
Die Dentaprime Zahnklinik wird von Dr. med. dent. Regina Schindjalova geleitet und gehört zu den modernsten zahnmedizinischen Einrichtungen in Europa. Die Zahnklinik befindet sich in der Nähe des Goldstrandes in Varna, Bulgarien, und behandelt kostenbewusste Patienten aus Deutschland, die größten Wert auf Qualität und optimale Behandlung legen. Die Dentaprime Zahnklinik in Varna ist auf Zahnimplantate und hochwertige Prothetik spezialisiert. Weitere Informationen: www.dentaprime.com Redaktion: Sven-David Müller, Medizinjournalist Korrektorat: Mareike Carlitscheck
VISPR: Vorstand des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V.,
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
, Deutsches Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V., c/o Dipl. theol. Mareike Carlitscheck, Adolphstraße 5, 50679 Köln
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Zahnersatz aus China: Doch ein Risiko? |
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Die Negativschlagzeilen rund um Zahnersatz aus China häufen sich. Es begann mit dem Globudent-Skandal. Minderwertiger Zahnersatz aus China wurde im großen Stil deutschen Patienten als Qualitätsware angedreht. Die Verantwortlichen wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Hunderte deutsche Zahnärzte haben bei der Betrugsnummer mitgemacht. Inzwischen ist der Importeur mit neuer Firmenbezeichnung wieder aktiv und schalten sogar Werbung im Fernsehen.
Das Unternehmen „McZahn“ suchte ebenfalls mit Zahnersatz aus China den großen Erfolg. Bis zu 400 McZahn-Praxen kündigte das Unternehmen an. Inzwischen ist McZahn insolvent. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Urkundenfälschung: Der China-Zahnersatz sei mit gefälschten Konformitätserklärungen ins Land gebracht worden.
Im April des Jahres 2008 wurde Zahnersatz aus China entdeckt, bei dem die Grenzwerte für Blei um das Doppelte überschritten waren. „Es scheint wohl kaum der gerne von den Unternehmen beschriebene Einzelfall zu sein”, kommentiert Dr. Wolfgang Koch von der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin die Situation. “Blei ist ein gefährliches Gift”, warnt Koch.
Es geht um viel Geld: für geschätzte 4 Milliarden Euro lassen sich die Deutschen im Jahr Zahnersatz einsetzen. Bereits 9% kommen aus China, mit steigender Tendenz. Die Herkunft ist für den Patienten oft nicht ersichtlich: Die Importeure erscheinen bei oberflächlicher Betrachtung als deutsche Zahntechniklabore, die sich mit TÜV-Logo schmücken und den Eindruck erwecken, besonderen Wert auf Qualität zu legen. Doch Papier ist bekanntlich geduldig. Letztendlich kann der Patient nicht wissen, ob die Chinesen sich an die Grenzwerte halten.
Der Skandal um das Melanin im Milchpulver hat gezeigt, wie erfinderisch man ist, in die aus Europa importierten Rohstoffe „Billigmacher“ einzumischen.
Zahnersatz ist eben Vertrauenssache. Einen regional tätigen Zahntechniker kann man besuchen und ihm bei der Arbeit buchstäblich über die Schultern sehen. Bei komplizierten oder ästhetisch anspruchsvollen Arbeiten sollte der Zahnarzt den Techniker sowieso in die Praxis einbestellen, damit er den Patienten persönlich sieht. So kann er sich von der Individualität des Patienten einen besseren Eindruck verschaffen, als wenn er ihn nur vom Abdruck her kennt.
Ist dem Patienten heimische Zahntechnik jedoch zu teuer, muss er dennoch nicht auf Zahntechnik aus China ausweichen. Renommierte Zahnkliniken in Osteuropa verfügen ebenfalls über eigene Labore, die ihren Patienten gegenüber transparent sind. Der Zahnersatz ist dort genauso günstig wie Zahnersatz aus China. Doch der Patient kann „seinem“ Zahntechniker bei der Arbeit zusehen und sich persönlich von der Güte der Arbeit überzeugen. Versicherungstechnische Nachteile muss der Patient nicht befürchten:
Bulgarien, Polen und Ungarn sind Mitglieder der Europäischen Union. Daher gewähren die gesetzlichen Krankenversicherer die üblichen Festzuschüsse für Zahnersatz auch für eine Behandlung in diesen Ländern.
Gefunden im Gesundheits-Webblog Gesundreich
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Bleaching: Teuer & gefahrlich? |
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3 Sekunden entscheiden, wie man auf andere Menschen wirkt. Dabei ist es ganz natürlich, dass einem natürlich strahlenden Lächeln kein Mensch widerstehen kann. Mit der Zeit sind verfärbte oder gar dunkle Zähne leider auch ganz natürlich: Kaffee- wie Teetrinker und Raucher sind von der „Verdunkelungsgefahr“ besonders betroffen. Über Sprüche, wie „Schöne Zähne, gibt’s die auch in weiß?“, können dann nur die lachen, denen es egal ist, wie sie auf ihre Mitmenschen wirken. Die anderen suchen nach Lösungen, die bestenfalls schnell, einfach & zahnschonend funktionieren. Und das möglichst günstig.
In einer Stunde Lächeln wie die Promis
Die Idee des Aufhellens von Zähnen ist nicht neu. Das System des Ultraschall-Bleachings schon. Neu im zahnmedizinischen Sinne: Denn die Analyse der Langzeitergebnisse bestätigt, dass Ultraschall-Bleaching nachweislich das effizienteste und sicherste professionelle Zahnweißverfahren mit Langzeitwirkung ist. Die Struktur der Zähne wird dabei nicht verändert, die Behandlung ist absolut zahnschonend.Das Lächeln wirkt vollkommen natürlich weiß.
Zunächst werden die Zähne wie die Zahnzwischenräume komplett professionell gereinigt. Danach wird das Kontaktgel entsprechend der persönlichen Zahnsituation- und dem gewünschten Ergebnis vom Zahnarzt aufgetragen. Der Aufhellungsprozess über Ultraschall garantiert das optimale Ergebnis. Denn – im Unterschied zu UV-Licht-Systemen – kann die Intensität des Aufhellungsprozesses individuell dosiert werden.
Nichts zu Lachen: Zahnweiß-System für Zuhause
Aufklebbare „Weißmacher-Streifen“ aus dem Drogerie-Discounter oder so genannte Schienensysteme für zu Hause, sind keine Alternative zum professionellen Bleaching beim Zahnarzt. Anwender, die die oft wochenlange Prozedur diszipliniert durchgeführt haben, berichten von unbefriedigenden Ergebnissen: „Wenig weiß, für viel Geld“. |
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Zahnimplantate und die Angst vor dem Zahnarzt |
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Gerne legt sich niemand auf den Behandlungsstuhl – nicht einmal die Zahnärzte selbst.
Beschrieben wird dieses Phänomen mit der menschlichen Grundangst des „Ausgeliefertseins“, von der sich kein Mensch vollkommen befreien kann. „Man kann nichts tun, außer nur da liegen und hoffen, dass der, der an mir rumdoktert alles richtig macht und das möglichst kurz und schmerzlos.“
Über diese Grundangst hinaus, haben 68 % der Deutschen Ernst zu nehmende Angstzustände vor einem „drohenden“ Zahnarztbesuch. Etwa 10 % können ihre (von der WHO als Krankheit definierte:) Dentalphobie erst überwinden, wenn sie Zahnschmerzen unerträglich quälen.
Diese Angstzustände sind häufig als gelernte Gefahr- und Schmerzpotentiale im Kopf und werden durch Signal-Reizungen der Sinnesorgane ausgelöst.
So passiert es, dass auch so genannte Angstpatienten, die bisher nur positive Zahnbehandlungen erfahren haben, schon dann in Panik geraten, wenn sie an Signal-Reizungen wie Bohrergeräusch, Desinfikationsmittel-Geruch oder typischer Praxis-Atmosphäre denken.
Einfach nichts spüren .und sich an nichts erinnern ist der größte Wunsch der Angstpatienten.
Diesen Wunsch erfüllen zuverlässig, moderne Narkosetechniken wie die TIVA (totale intravenöse Anästhesie). Diese Narkoseführung verzichtet auf den Einsatz inhalativer Narkosemittel (z.B. Lachgas). Der schmerz- und bewusstseinsfreie Schlafzustand wird durch die Kombinationsgabe eines Schlafmittels (Hypnotikum) und eines Schmerzmittels (Analgetikum) körperschonend erreicht. Postoperative Übelkeit und Erbrechen sind nahezu ausgeschlossen.
Bedingt durch die kurze Wirkdauer der genutzten Narkosemittel, ist die TIVA optimal auf die individuellen Patientenbedürfnisse steuerbar, die Erholungsphase ist vergleichsweise kurz.
Die TIVA eignet sich auch hervorragend für wenig umfangreiche Behandlungen, bei denen das Bewusstsein nicht vollständig abgeschaltet werden muss (Analgo-Sedierung).
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