Richtwerte und Beispiele Zurück

 

Die Kosten für eine Zahnimplantation setzen sich zusammen aus:

  • den Kosten für Diagnose und Behandlungsplanung
  • den Kosten für das Implantat selbst
  • den Kosten für die Suprakonstruktion (prothetischer Zahnaufbau mit Kronen- oder Brückenkonstruktion)
  • den Kosten für chirurgischen und labortechnischen Arbeitsaufwand (Honorarkosten)

 

Die Kosten für Diagnose und Behandlungsplanung richten sich nach dem Umfang und der genutzten Technologien. Für eine Erstuntersuchung inklusive Beratungsgespräch und konventioneller Panoramaschichtaufnahme (PSA) ist in Deutschland durchschnittlich mit Kosten zwischen 80 € und 100 € zu rechnen. Eine digitale Volumentomographie, die im Rahmen einer Implantationsplanung unverzichtbar ist, kostet zwischen 150 € und 350 €.

Die Kosten für eine computererstellte Bohrschablone für Planung und Operation belaufen sich auch etwa 200 € bis 400 €.

Die Kosten für die Suprakonstruktion können – abhängig vom gewünschten Material – stark variieren. Je nach qualitativer Ausführung ist in Deutschland mit Kosten zwischen 400 € (pro Metallkrone) und 1.000 € (pro Vollkeramikkrone) zu rechnen.

Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie gibt für ein in Deutschland gesetztes Implantat als Richtwert Kosten von durchschnittlich 800 € bis 1.500 € an.

So können bei einer umfangreicheren Versorgung in Deutschland schnell Kosten in Höhe fünfstelliger Beträge zusammen kommen.

 

Daher entscheiden sich immer mehr Patienten für eine Behandlung im Ausland, bei der sich die Kosten signifikant reduzieren lassen.